Vor dem Saturn in der Abendsonne sitzen 3 Krisenverlierer, offensichtlich alkoholisiert, gebeutelt und dabei recht entspannt. Sie blicken in ihre Karten, und man kommt nicht umher, einen Blick in die Karten ihres Lebens werfen zu wollen. Was hat das Leben noch für sie übrig, ja was hat dieses Land noch für sie übrig? Werden sie noch respektiert, akzeptiert oder gerade noch so toleriert? Und was ist ihre Einstellung zu Deutschland?
"Contra" - Das Spiel beginnt.
Mittwoch, 10. Juni 2009
Donnerstag, 14. Mai 2009
Die Gaststätte zum Königssohn
Man stelle sich folgende Situation vor: Eine handvoll zusammengewürfelte Menschen genießen ein Konzert in gepflegtem Rahmen. Die Musiker geben alles, die Stimmung ist angenehm. Nach Ende des eigentlichen Konzerts ist man sich einig, eine Zugabe muss her. Nach der Zugabe ist man sich ebenfalls einig, eine weitere Encore ist angebracht. Auch die Band ist gerne bereit, alles scheitert aber am Veranstalter, der meint, in diesem Moment das Licht anschalten zu müssen.
Klingt wenig glaubwürdig, ist es aber leider.
So geschehen am Mittwoch, den 13.5.2009 in der Hamburger Prinzenbar, beim Konzert der Bonner Band Voltaire. Auch Sänger Roland Meyer de Voltaire hatte derartiges noch nicht erlebt, und reagierte auf traumhafte Art und Weise.
Im viel zu kleinen Raucher-Raum des Clubs stand er ohne Mikrofon, nur mit akustischer Gitarre bewehrt, einen Bandkollegen mit dem Glockenspiel an seiner Seite, und gab die zweite Zugabe, die dem Publikum verwehrt werden sollte.
Danke, Voltaire!
Klingt wenig glaubwürdig, ist es aber leider.
So geschehen am Mittwoch, den 13.5.2009 in der Hamburger Prinzenbar, beim Konzert der Bonner Band Voltaire. Auch Sänger Roland Meyer de Voltaire hatte derartiges noch nicht erlebt, und reagierte auf traumhafte Art und Weise.
Im viel zu kleinen Raucher-Raum des Clubs stand er ohne Mikrofon, nur mit akustischer Gitarre bewehrt, einen Bandkollegen mit dem Glockenspiel an seiner Seite, und gab die zweite Zugabe, die dem Publikum verwehrt werden sollte.
Danke, Voltaire!
Donnerstag, 9. April 2009
Christian Lell
So etwas hat man lange nicht gesehen. Der große FC Bayern vom etwas größeren FC Barcelona vorgeführt wie eine weibliche C-Jugend-Mannschaft. In Grund und Boden gespielt, ohne Gegenwehr demontiert. Kaum ein Lebenszeichen war von den Münchnern zu sehen, und es wirkte fast als sei die Aufgabe bereits mit dem Anpfiff erfolgt gewesen.
Allen voran Christian Lell, der an den ersten drei Gegentreffern erhebliche Mitschuld trug, und auf dem Platz wie der 12. Mann der Katalanen wirkte. Die Leichtigkeit mit der Messi und Co ihn austanzten, offenbarte eine unangenehme Wahrheit für Klinsmann, Hoeneß, Rummenigge und den Kaiser: Mit diesem Kader, Verletzungsprobleme hin oder her, hat der FCB nichts, aber auch gar nichts in der Riege der europäischen Top-Teams verloren.
Da kann die Bundesliga noch so dominiert werden. Moment mal, was ist denn da an der Tabellenspitze los...?
Allen voran Christian Lell, der an den ersten drei Gegentreffern erhebliche Mitschuld trug, und auf dem Platz wie der 12. Mann der Katalanen wirkte. Die Leichtigkeit mit der Messi und Co ihn austanzten, offenbarte eine unangenehme Wahrheit für Klinsmann, Hoeneß, Rummenigge und den Kaiser: Mit diesem Kader, Verletzungsprobleme hin oder her, hat der FCB nichts, aber auch gar nichts in der Riege der europäischen Top-Teams verloren.
Da kann die Bundesliga noch so dominiert werden. Moment mal, was ist denn da an der Tabellenspitze los...?
Freitag, 27. März 2009
Herr Toiletten Innenarchitekt
Wozu? Wozu baut man Toiletten, die hinten, also in der Schüssel hinten, da wo es schmutzig werden kann, unten drin, also wenn man draufsitzt, direkt unter dem Hintern, eine Ablage besitzen? Erfüllt die Ablage noch einen anderen Zweck, außer daß mann stolz auf das Vollbrachte blicken kann? Stecken dahinter Überlegungen, der körperlichen Entfremdung entgegenzuwirken? Ich weiß es nicht.
Donnerstag, 26. März 2009
Einst das Nirvana für technologiebegeisterte Arbeitssuchende, das glänzende Vorbild aller internetbezogenen Firmen und das "don't be evil"-Aushängeschild der freien Welt.
Doch die Fassade bröckelt.
Vorratsdatenspeicherung hier, von Streetview-Autos totgefahrene Rehe da, und jetzt werden sogar Jobs abgebaut. Langsam aber sicher gerät die Lichtgestalt unter den Informationsmonopolisten ins Fadenkreuz lautstarker Beschwerdeführer. Bleibt zu hoffen, dass der schwelende Konflikt nicht auf Machtspiele hinausläuft deren Auswirkungen sich nur schwer vorstellen lassen.
Also Sergej und Larry, besinnt euch eures Mantras und hört mit dem Kasperletheater auf!
Doch die Fassade bröckelt.
Vorratsdatenspeicherung hier, von Streetview-Autos totgefahrene Rehe da, und jetzt werden sogar Jobs abgebaut. Langsam aber sicher gerät die Lichtgestalt unter den Informationsmonopolisten ins Fadenkreuz lautstarker Beschwerdeführer. Bleibt zu hoffen, dass der schwelende Konflikt nicht auf Machtspiele hinausläuft deren Auswirkungen sich nur schwer vorstellen lassen.
Also Sergej und Larry, besinnt euch eures Mantras und hört mit dem Kasperletheater auf!
Samstag, 14. März 2009
Ist es wichtig ?
Diese Frage kann man sich angesichts der ReUnion von Selig ruhig stellen.
Schau schau. Wohin? In den Morgen? Unendlich schön?
Was haben sie uns zu sagen? Ist es wichtig?
Wir werden sehn.
Schau schau. Wohin? In den Morgen? Unendlich schön?
Was haben sie uns zu sagen? Ist es wichtig?
Wir werden sehn.
Donnerstag, 5. Februar 2009
Ratze
Die Debatte um Holocaust-Leugnung, Rehabilitation von Bischöfen, Abspaltung der Lefebvre-Jünger und den Zustand der katholischen Kirche im Allgemeinen macht eigentlich nur eines deutlich: Kirche2.0 muss her. Der jetzige Stand ist nichts mehr als ein Anachronismus, der die Grenzen des Ertragbaren sprengt.
Reformation, wo bist du?
Reformation, wo bist du?
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